Kommunale Lerncenter - Zusammenfassung

  • sind als reale Orte multifunktionale Treffpunkte;
  • fungieren als Netzknoten im kommunalen Weiterbildungsnetz und kooperieren mit möglichst vielen örtlichen Partnern;
  • bieten die Möglichkeit, auch stadtteilorientiert besondere Bedürfnisse und Bedarfe zu erforschen, zu evaluieren und entsprechende Angebote zu machen;
  • nutzen Angebote überörtlicher Lern-Netzwerke, Lernportale, Datenbanken (vgl. Bildungsserver);
  • stellen erwachsenengerechte räumliche Rahmenbedingungen und kompetentes Fachpersonal zur Ver­fügung;
  • verknüpfen bzw. unterstützen verschiedene Formen des Lernens wie z. B. systematisch organi­siertes, lebensbegleitendes, selbstgesteuertes, informelles oder virtuelles Lernen;
  • können für individuelles Lernen genutzt werden, ermöglichen aber auch Begegnungen mit anderen Menschen;
  • erproben innovative Formen des Lernens und bieten die Chance, unterschiedliche Lernkulturen kennenzulernen (E-Learning, soziales Lernen, neue Veranstaltungsformen und -zeiten ...);
  • sind service- und praxisorientiert (Unterstützung bei der Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien, Einstufungstests, Lernateliers, offene Werkstätten für künstleri­sches Gestalten [z. B. „offenes Atelier“: für Dozentinnen und Dozenten einen Raum zur Ver­fügung stellen, in dem sie/er arbeiten kann und der offen ist, sodass sich andere in die Arbeit „einklinken“ können], literarisches Schreiben u. a.);
  • sind Bildungsberatungsagenturen (problemorientierte Informationsbeschaffung, Ad-hoc-Lernbera­tung, Orientierung, Auskünfte über Angebote anderer Träger), vgl. auch Lernservice-Punkte, Lernende Region Bodensee;
  • bieten ein breites Spektrum unterschiedlicher Fächer, in denen gleichermaßen und gleichwertig personale Orientierung, soziale Entfaltung und fachliches Verwendungswissen vermittelt werden: Neben kognitiven sollen auch soziale, emotionale und ästhetische Kompetenzen gefördert werden.

Machbarkeitsstudie
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